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Ambulante Betreuung im LWL-Wohnverbund Hemer in Zeiten von Corona

Social-Distance-Wanderungen

Ambulant Betreutes Wohnen und coronabedingte Kontaktbeschränkungen lassen sich schwer vereinbaren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ambulant Betreuten Wohnen des LWL-Wohnverbundes Hemer wollten dennoch ihre Klientinnen und Klienten weiterhin bestmöglich unterstützen. Mit viel Kreativität haben sie Lösungen gefunden.

"Du läufst nicht allein: "Social-Distance-Wanderungen"

Jasmin Schwingenheuer leitet mit einem Kollegen seit vielen Jahren eine Pilger- und Wandergruppe im Ambulant Betreuten Wohnen. "Der Protest und die Enttäuschung der Teilnehmer waren groß, als wir zum Schutz vor Ansteckung erst mal alle unsere Gruppen schließen mussten", sagt die Sozialarbeiterin. Umso höher war dann bei den Klienten und Klientinnen die Bereitschaft, sich an ihrer Projektidee zu beteiligen: Jeder und jede schickte ein aktuelles Wanderfoto von sich mit einem persönlichen Gruß an die Gruppe. Daraus wurde eine Fotocollage erstellt, die wiederum an jedes Gruppenmitglied versendet wurde. "Die Botschaft dahinter kam bei den Teilnehmern an", sagt Jasmin Schwingenheuer: "Wir sind in diesen Tagen vielleicht allein in Wald und Feld unterwegs – aber im Herzen wandern wir gemeinsam!"

Selbstgenähte Masken

Freie Zeiten genutzt zum Maskennähen

"Hier und da entstehen jetzt Zeitlücken, da zum Beispiel Fahrtzeiten weg- und Gruppenangebote ausfallen", sagt Michael Hülsdünker, Teamleiter des Ambulant Betreuten Wohnens im LWL-Wohnverbund Hemer. "Diese Zeiten füllen wir mit neuen Projekten", so Hülsdünker. Beispielsweise hat sich ein Kollegenkreis unter Anleitung von Marina Kioschis-Kleine zusammengetan, um Alltagsmasken zu nähen. "Wir stellen die Masken auch den Nutzerinnen und Nutzern des Ambulant Betreuten Wohnens und fachbereichsübergreifend in der LWL-Klinik Hemer zur Verfügung", so Hülsdünker.

Helfen, wo es nötig ist

Fachbereichsübergreifend wird auch bei persönlicher Hilfe gedacht: "Erzieherin Sylvia Gerlach aus dem Team des Ambulant Betreuten Wohnens verfügt zum Beispiel über besondere Hygienefachkenntnisse", erklärt Michael Hülsdünker. "Sie engagiert sich jetzt seit vielen Wochen an LWL-Standorten in Hemer und Dortmund als Dozentin für Hygieneunterweisungen."

Kaffeepause mit Abstand

Mehr Bewegung und Natur

Um den Mindestabstand zu wahren, werden Erledigungen mit den Klientinnen und Klienten - wie beispielsweise Arzt-, Apotheken- und Supermarktbesuche - zurzeit zu Fuß durchgeführt. Und das Ritual des Kaffeetrinkens mit den Betreuern findet jetzt mit Thermoskanne in der Natur statt. "Wir beobachten, dass so der eine oder andere die Freude an Bewegung und Natur wiederentdeckt", sagt Michael Hülsdünker. So nutzen die Klientinnen und Klienten verstärkt das Rad und entdecken zu Fuß zum ersten Mal die Grünanlagen in ihrer unmittelbaren Umgebung für sich. "Manch einer hinterfragt auch seine Essgewohnheiten vor dem Hintergrund einer guten Körperabwehr in Coronazeiten", so Hülsdünker.

So erreichen Sie uns

LWL-Klinik Hemer
Hans-Prinzhorn-Klinik
Frönsberger Straße 71
58675 Hemer


Tel.: 02372 861-0

 

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