Dr. phil. Dr. med. Hans Prinzhorn (1886-1933)

Dr. phil. Dr. med. Hans PrinzhornDer Namensgeber der Klinik wurde in Hemer geboren. Als Kunsthistoriker, Psychologe, Philosoph und Arzt wurde er besonders durch sein 1922 erschienenes Buch "Bildnerei der Geisteskranken – ein Beitrag zur Psychologie und Psychopathologie der Gestaltung" und den Aufbau der Sammlung Prinzhorn in der Universität Heidelberg, die ca. 5.000 künstlerische Arbeiten von psychisch kranken Menschen umfasst, weltberühmt. Die Klinik fühlt sich daher im besonderen Maße verpflichtet, in ihr Therapieangebot auch die verschiedenen künstlerischen Therapien angemessen einzubeziehen.

 

1964

Erwerb der Lungenheilstätte Frönspert einschließlich des Grundbesitzes von der AOK Dortmund durch den LWL und kurze Zeit später die Betriebsaufnahme der Westfälischen Landespflegeanstalt Frönspert mit Belegung von 120 ausschließlich männlichen Patienten aus verschiedenen Westfälischen Kliniken, deren Tagesstruktur in der Arbeitstherapie aus Kolonnenarbeit und industrieller Arbeitstherapie bestand. Eine erste Beschäftigungstherapie kam später hinzu.

1972

Einleitung und Beschließung des Bebauungsplanverfahrens zum Neubau des Westfälischen Landeskrankenhauses Frönspert.

1975

Baubeginn der neuen Klinik.

1978

Eröffnung des Westf. Landeskrankenhauses Frönspert-Hemer mit dem Pflichtversorgungsgebiet Märkischer Kreis mit 455.000 Einwohnern. Die Klinik hatte 494 Betten.

1981

Die HPK wird Gründungsmitglied der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Märkischer Kreis-Nord. Das Pflichtversorgungsgebiet erweitert sich um die Stadt Hagen mit 214.000 Einwohnern.

1983

Gründung des "Fördervereins Frönspert e.V.", der bis heute Freizeitmaßnahmen, Veranstaltungen und Ausflüge für Patienten finanziell unterstützt.

1984

Das Pflichtversorgungsgebiet erweitert sich um den Ennepe-Ruhr-Kreis mit 352.000 Einwohnern. Die Klinik hatte da zu dieser Zeit ihr größtes Einzugsgebiet mit rund 1 Million Einwohnern.

1986

Ein Teil des Pflichtversorgungsgebietes des Ennepe-Ruhr-Kreises wird an das Elisabeth-Hospital Niederwenigern abgegeben.

1987

Start des "Betreuten Wohnens für psychisch Kranke" mit der ersten Wohngruppe in Iserlohn zur Enthospitalisierung von Patienten mit chronischem Krankheitsverlauf. In den folgenden Jahren werden die Betreuungsplätze in Iserlohn und Hemer auf 30 ausgeweitet.

Teile des Pflichtversorgungsgebietes im Märkischen Kreis werden an das Kreiskrankenhaus Lüdenscheid abgegeben.

Umbenennung der Westfälischen Fachklinik für Psychiatrie Frönspert-Hemer in "Hans-Prinzhorn-Klinik". Zeitgleich kommt es zu einem Wechsel in der ärztlichen Betriebsleitung.

1990

Beginn der Kooperation mit der Klinik Hubertusburg in der ehemaligen DDR.

1992

Beginn der Partnerschaft zum Wojwodschaftskrankenhaus für Psychiatrie Oppeln (Polen).

1993

Die psychiatrische Tagesklinik und Institutsambulanz in Iserlohn nimmt ihre Arbeit auf.

1994

Offizielle Einweihung der neu gestalteten gerontopsychiatrischen Stationen.

1995

Das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke übernimmt die Pflichtversorgung der Städte Herdecke und Wetter.

Auflösung des Langzeitbereiches der Klinik.

1996

Offizielle Einweihung des Weges der Be-Sinnlichkeit als Klangskulpturenpark.

1997

Einführung der Sektorierung in den Behandlungsbereichen Allgemeine Psychiatrie I und II.

1998

WDR Sendung "Mittwochs live" in der Klinik zum Thema "Seele in der Sackgasse".

2000

Beginn der Partnerschaft mit dem psychiatrischen Krankenhaus in Lviv, Lemberg, Ukraine.
Eröffnung des Gerontopsychiatrischen Zentrums (GPZ) in Iserlohn.

2001

Beginn der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zum Aufbau eines Hans-Prinzhorn-Archivs in Kooperation mit dem Bürger- und Heimatverein Hemer.

Grundsteinlegung für das Karl-Otto-Stoffer-Haus, Wohnheim für mehrfachgeschädigte Abhängigkeitskranke.

2002

Die Klinik hält 382 vollstationäre und 38 teilstationäre förderungsfähige Betten vor.

Die komplett umgebaute Station C9 nimmt ihren Betrieb mit einem zusätzlichen Spezialangebot wieder auf. Es können bis zu zehn Borderline Patienten behandelt werden.

2007

Das Pflichtversorgungsgebiet der kreisfreien Stadt Hagen wird an das Katholische Krankenhaus Hagen abgegeben.

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LWL-Klinik Hemer
Hans-Prinzhorn-Klinik
Frönsberger Straße 71
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