Die Musiktherapie im Bereich Gerontopsychiatrie orientiert sich methodisch an der schöpferischen Musiktherapie nach Paul Nordoff und Clive Robbins. Im Fokus der Arbeit steht die nonverbale bzw. präverbale Ebene der musikalischen Interaktion, aus der heraus der Patient verstanden wird.

In charakteristischen Gestaltungsmustern und im Bereich der musikalischen Beziehung können krankheitsbedingte Einschränkungen, aber auch Ressourcen deutlich werden, die diagnostisch relevant sind. Davon ausgehend sollen im Medium Musik Erfahrungen ermöglicht werden, die therapeutisch von Bedeutung sind und die Behandlung unterstützen helfen.

In der Regel wird der Patient aktiv in die Arbeit einbezogen, in Einzelsitzungen mit dem Therapeuten oder in einer Gruppe, Vorkenntisse sind dazu nicht erforderlich. Dies geschieht zum Beispiel in Instrumentalimprovisationen, die frei oder relativ strukturiert nach konkreten Zielsetzungen angelegt sein können. Häufig wird an vorhandene Ressourcen angeknüpft, gerade in der Arbeit mit älteren Menschen spielt das Singen (Volkslieder, Schlager u.ä.) eine wesentliche Rolle.

Abhängig vom Krankheitsbild können unterschiedliche Inhalte im Vordergrund stehen: Förderung von Antrieb und Intitiative, psychische Stabilisierung und Entlastung, Entwicklung von Wahrnehmungs- und Differenzierungsfähigkeit, Orientierung und Strukturierung sind einige der möglichen Arbeitsziele für die Musiktherapie.

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