KunsttherapieBereits seit 1988 finden kunsttherapeutische Behandlungsverfahren Anwendung. Sie sind integrierter Bestandteil der spezifischen Behandlungsangebote für Patienten/innen der Abteilungen Allgemeine Psychiatrie I und II sowie der Psychotherapie.

Gearbeitet wird mit den Medien:
Malerei, Zeichnung, Plastik, Maskenbildnerei, szenischem Spiel und Rollenspiel. Nach unterschiedlichen theoretischen Ansätzen findet die Therapie in Einzel- und Gruppentherapie statt.

Wichtige Inhalte der gemeinsamen Arbeit

  • Im Umgang mit dem Material Anregung, Herausforderung, Freude zu erleben, um den Bezug zur Innenwelt und zur Außenwelt zu stärken
  • Aktiv mit den eigenen psychischen Kräften umzugehen, Ressourcen zu finden und daraus zu schöpfen
  • Ziele zu formulieren und an deren Verwirklichung zu arbeiten
  • Einen Raum zu schaffen, in dem verschüttete und im Alltag erschöpfte Kräfte wieder lebendig werden können
  • Begleitung und Unterstützung durch die Therapeuten

Wir gehen auf drei verschiedene Weisen an die Bilder und Plastiken heran

  • die analytische / phänomenologisch-tiefenhermeneutische
  • die künstlerisch-prozesshafte
  • die mediative

Die vier Thesen der künstlerischen Therapie

These 1
Die künstlerischen Therapien anerkennen, erkennen und transformieren psychischer Prozesse. Dies geschieht vor dem Hintergrund unterschiedlicher psychotherapeutischer Theorien und Konzeptionen.

These 2
Im Wissen um die spezifische Wirksamkeit von z.B.: Klängen, Farben und Bewegungen, setzt die/der Therapeut/in in künstlerische Medien im therapeutischen Prozess ein.

These 3
Nicht Sagbares (z.B.: Unbewusstes, Vorbewusstes, Vorsprachliches) wird in der therapeutischen Beziehung fühlbar, sichtbar, hörbar und kann im nonverbalen und verbalen Dialog bearbeitet werden.

These 4
Künstlerisch-therapeutische Verfahren beleben die Ausdrucks- und Gestaltungskräfte und ermöglichen deren Transfer in die allgemeinen Lebensformen.

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LWL-Klinik Hemer
Hans-Prinzhorn-Klinik
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