Wer kann in der Hans-Prinzhorn-Klinik aufgenommen werden?

Aufgrund gesetzlich verankerter freier Krankenhauswahl kann sich jede/r Krankenversicherte unabhängig von Wohnort, nah oder fern, für die Hans-Prinzhorn-Klinik entscheiden.

In der Regel wird für die stationäre psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung die Indikation durch einen Haus- oder Facharzt gestellt. Dieser fertigt ein Formular zur Krankenhauseinweisung aus.

Mit einer entsprechenden Krankenhauseinweisung wendet man sich, wenn man schon einmal Patient der Klinik war, an die vorbehandelnden Ärzte bzw. die vorbehandelnde Krankenstation, ansonsten an die Pforte der Klinik unter der Telefonnummer 02372 861-0.

Sofern eine Maßnahme der medizinischen Rehabilitation aufgrund von Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit für Sie in Frage kommt, können Sie sich auch direkt unter der Telefonnummer 0231 4503-2778 telefonisch weiter informieren.

 

Besteht die Gelegenheit zum Vorgespräch?

Natürlich besteht vor einer stationären Aufnahme die Gelegenheit, sich zu informieren und auch mit den später behandelnden Ärztinnen und Ärzten die Indikation zu einer stationären Therapie abzuklären.

Bei verschiedenen Spezialangeboten ist es sogar der Regelfall, dass z.B. im Bereich zur Behandlung von Borderline-Störungen (Station C9), zur Depressionsbehandlung (Station B6), für die Psychotherapie von Ess-, Angst- und Zwangsstörungen (Station C8) und zur Behandlung von psychisch Kranken mit intellektuellen Einschränkungen Station A1b) Vorgespräche stattfinden.

Bitte informieren Sie sich in den Behandlungskonzepten der entsprechenden Station über das Vorgehen im Einzelnen.

 

Muss ich für die vollstationäre Behandlung einen Kostenbeitrag entrichten?

Zuzahlungspflichtig sind Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen, der Ersatzkassen, der Bundesknappschaft und der Seekrankenkasse soweit sie das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Die Zuzahlung beträgt € 10,00 für jeden Kalendertag, maximal 28 Tage (€ 280,00).

 

Was bedeutet Pflicht- und Vollversorgung?

Obwohl grundsätzlich jeder Patient, unabhängig von seinem Wohnort, in der Klinik behandelt werden kann, gibt es ein umgrenztes sogenanntes Pflicht- und Vollversorgungsgebiet.

Für die Hans-Prinzhorn-Klinik sind dies der nördliche Märkische Kreis und der südliche Ennepe-Ruhr-Kreis. Für diese Region besteht Aufnahmepflicht durch die Klinik.

Dies betrifft unter anderem Patienten, die sich aufgrund des Gesetzes über Hilfen zu Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten (PsychKG) oder des Betreuungsrechtes in klinische Therapie begeben müssen.

 

Was muss ich zur stationären Aufnahme mitbringen?

Zur Aufnahme ins Krankenhaus sollte man wie üblich persönliche Bekleidung mitbringen, möglichst auch Sport- und Schwimmkleidung.

Größere Mengen Bargeld sollten allerdings in der Kasse im Verwaltungsgebäude abgegeben werden, wo man sich dann kleine Beträge für den tagtäglichen Bedarf abholen kann. Für Diebstähle kann die Klinik nicht haften.

Mitgebracht werden sollte das Formular zur Krankenhauseinweisung durch den zuweisenden Arzt und die Krankenversicherungskarte.

 

Kann man in der Hans-Prinzhorn-Klinik ambulant behandelt werden?

Die Hans-Prinzhorn-Klinik verfügt am Standort Iserlohn in der Hardtstr. 47 sowohl über eine gerontoneuropsychiatrische Institutsambulanz einschließlich Memory-Sprechstunde (Tel.: 02371 9556-0) für ältere Patientinnen und Patienten als auch über eine allgemeinpsychiatrische Institutsambulanz für erwachsene Patienten (Tel.: 02371 8096-0).

Terminvereinbarungen zur Erstkontakten erbitten wir unter den o. g. Telefonnummern.

 

Wie sind die Unterbringungsbedingungen der Hans-Prinzhorn-Klinik?

Die Hans-Prinzhorn-Klinik ist ein modernes psychiatrisches Krankenhaus mit 2- und 1-Bettzimmern und sehr großzügigen modernen Räumlichkeiten.

Gesetzlich Krankenversicherte und Patientinnen und Patienten, die über eine Ersatzkasse versichert sind, werden in der Regel in 2-Bettzimmern untergebracht, wobei eine Anzahl der Zimmer auch über Balkone verfügt.

Im Regelfall teilen sich die Patienten mehrerer Zimmer moderne Gemeinschaftsbäder, auf den Krankenstationen gibt es Wachmaschinen, so dass im Bedarfsfall die persönliche Wäsche gewaschen werden kann.

Die Hans-Prinzhorn-Klinik verfügt auf allen Stationen über moderne zuschlagspflichtige Komfort-Einzelzimmer für Selbstzahler bzw. privatversicherte Patientinnen und Patienten mit der Wahlleistung Raum (Einzelzimmer).

 

Bietet die Hans-Prinzhorn-Klinik stationäre psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung für wahlleistungs-(privat-)versicherte Patientinnen und Patienten an?

Die Hans-Prinzhorn-Klinik bietet sehr gute Voraussetzungen für privatversicherte Patientinnen und Patienten an. Angeboten werden als Wahlleistungen sehr komfortable 1-Bettzimmer mit eigenem Bad und chefärztlicher Behandlung als Privatpatient. Über die weiteren Komfortelemente in den Zimmer informieren wir Sie gern.

Die liquidationsberechtigten Chefärzte berechnen ihre Leistungen nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) in der jeweils gültigen Fassung, in der Regel zum 1,8 bis 2,3-fachen Satz. Zum Beispiel wird die GOÄ-Ziffer 45 (Visite im Krankenhaus) mit 9,38 € liquidiert.

Dies ist der Satz, der in der Regel problemlos vom privaten Krankenversicherer rückerstattet wird. Auf Wunsch informiert die Abteilungsassistentin / Chefarztsekretärin gern über Entgelte für wahlärztliche Leistungen. Bei Problemfällen hilft der Sozialdienst der hiesigen Klinik.

 

Wie ist es mit Besuch?

Besuch ist willkommen und erwünscht. Wir bitten Sie, darauf zu achten, dass durch Besuche die Diagnostik und Therapie nicht gestört wird, d.h., dass Besucher außerhalb der Behandlungszeiten kommen.

Die Besucher sollten sich beim Pflegepersonal melden.

Abends werden die Stationen um 20.00 Uhr in der Winterzeit und um 21.00 Uhr in der Sommerzeit abgeschlossen. Dann endet die Besuchszeit.

 

Wie kann während der stationären Behandlung der Kontakt nach Hause gehalten werden?

Wenn es das Krankheitsbild erlaubt, haben Patienten außerhalb der Diagnostik- und Therapiezeiten die Möglichkeit, nicht nur im Krankenhausgelände spazieren zu gehen, sondern auch die eine oder andere Erledigung außerhalb der Klinik zu machen.

Ebenso ist es möglich an den Wochenenden samstags und/oder sonntags nach Hause beurlaubt zu werden, wenn der Genesungsprozeß genügend vorangeschritten ist.

Im Einzelnen sollte dies mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten bzw. Therapeutinnen und Therapeuten abgesprochen werden.

Wir bitten Sie, sich beim Verlassen der Station beim Pflegepersonal ab- und bei der Rückkehr anzumelden.

 

So erreichen Sie uns

LWL-Klinik Hemer
Hans-Prinzhorn-Klinik
Frönsberger Straße 71
58675 Hemer
Tel.: 02372 861-0
Fax: 02372 861-100

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