Hans-Prinzhorn-Klinik und die Gesundheitskonferenz des Märkischen Kreises bieten Hilfe an

Dr. Klaudia-Maria KoloczekHemer (lwl) Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in der Bevölkerung. Es wird geschätzt, dass etwa jeder Fünfte im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt. Obwohl man mit der Zeit zu immer besseren Behandlungsmethoden psychischer Erkrankungen gekommen ist und sich die Psychiatrie weiterentwickelt hat, haben sich die Vorurteile gegenüber psychisch kranken Menschen leider kaum verändert. Die Betroffenen leiden nicht nur – im wahrsten Sinne des Wortes - unter ihrer Erkrankung, sondern auch unter den Vorurteilen der Bevölkerung. Häufig besteht der einzige Trost, den sie erfahren, in der Bemerkung "Kopf hoch, das wird schon wieder", während der schwer Erkrankte das Gefühl bekommt, nicht verstanden zu werden und sich immer rechtfertigen zu müssen, weil er sich so "verändert" habe.

Die Depression (lat.: deprimere: unter- oder niederdrücken) entsteht nicht "über Nacht", sondern beginnt schleichend, entwickelt sich oft über Wochen und Monate hinweg und kann unbehandelt über viele Monate oder Jahre bestehen bleiben. Oft geht die Depression mit körperlichen Beschwerden einher, so dass es für den Betroffenen wie auch den behandelnden Arzt zu Beginn recht schwierig sein kann, die Depression als solche zu erkennen.

Betroffene und Angehörige kennen oft nicht die typischen Symptome einer Depression. Das es sich hier um eine schwerwiegende Erkrankung handelt, sieht man daran, dass 20 bis 40 Prozent der Betroffenen versuchen, sich das Leben zu nehmen. Etwa 15 Prozent der Betroffenen gelingt es. Mittlerweile weiß man sehr viel über die Entstehung, die Therapie und die Nachsorge von Depressionen. Aber auch über die Vorbeugung (Prävention) von Depressionen gibt es mittlerweile weitreichende Erkenntnisse.

 

Petra HollwedelDas Bundesministerium für Gesundheit und die Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und –gestaltung e.V. (GVG) hat die "Behandlung der depressiven Erkrankung" zum nationalen Gesundheitsziel erklärt. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Aloys Steppuhn möchte die Kooperationsgemeinschaft, bestehend aus dem Klinikum Lüdenscheid, der LWL-Klinik Hemer Hans-Prinzhorn-Klinik und die Gesundheitskonferenz des Märkischen Kreises der Bevölkerung die Gelegenheit bieten, an fachliche Informationen zu gelangen. Deshalb bieten diese Kooperationspartner in der LWL-Klinik Hemer, Hans-Prinzhorn-Klinik, Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Psychiatrie-Verbund des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), die neue e-mail Adresse an. Unter der E-Mail-Adresse info-depression@lwl.org erhalten Sie fachlich kompetente Informationen rund um das Thema "Depressionen" von der erfahrenen Psychiaterin Dr. Klaudia-Maria Koloczek, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Frau Petra Hollwedel. Ihre Anfragen werden innerhalb von einer Woche beantwortet.

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