Wie kann ich meine Patientinnen / Patienten in die Hans-Prinzhorn-Klinik einweisen?

Grundsätzlich kann jede ärztliche Kollegin / jeder ärztliche Kollege mit der üblichen Krankenhauseinweisung einen Patienten der Hans-Prinzhorn-Klinik zuweisen.

Notfallmäßige Aufnahmen sind, vor allen Dingen aus dem sogenannten Pflicht- und Vollversorgungsgebiet, jederzeit uneingeschränkt möglich.

 

Was bedeutet Pflicht- und Vollversorgung?

Die meisten psychiatrischen Abteilungen in Krankenhäusern haben ein sogenanntes Pflichtversorgungsgebiet. Aus diesem Territorium müssen sie jederzeit aufnahmebereit sein für alle psychiatrischen Notfälle, d.h. für Patienten, die auf der Rechtsgrundlage des Gesetzes über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten (PsychKG) sofortiger stationärer Behandlung bedürfen.

Im Falle der Hans-Prinzhorn-Klinik umfasst die zu versorgende Region den nördlichen Märkischen Kreis (Hemer, Iserlohn, Menden, Balve, Nachrodt-Wiblingwerde, Altena, Werdohl, Neuenrade, Plettenberg und Herscheid.

 

Werden auch überregional Patientinnen und Patienten aufgenommen?

Selbstverständlich Ja.

Besonders mit Blick auf die speziellen, diagnosespezifischen Angebote werden in der Hans-Prinzhorn-Klinik auch immer eine Anzahl von Patientinnen und Patienten behandelt, die nicht aus dem engeren Einzugsgebiet stammen. Manchmal ergeben sich allerdings kleinere Wartezeiten.

Falls gewünscht, gibt es bei den diagnosespezifischen Stationen Vorgespräche mit interessierten Patientinnen und Patienten, ggf. auch ihren Angehörigen.

Dies ermöglicht auf der einen Seite, dass sich die Betroffenen direkt vor Ort über die Behandlungsmöglichkeiten und die Unterbringung informieren können und auf der anderen Seite die Ärzte und Therapeuten das Behandlungsangebot erläutern können.

 

Mit wem kann ich Aufnahmen absprechen?

Unter der Telefonnummer der Klinikpforte (02372 861-0) werden Sie tagsüber mit dem oberärztlichen Mittelgrunddienst verbunden.

Sie haben dadurch immer einen fachlich kompetenten fachärztlichen Ansprechpartner, mit dem Einzelheiten bzgl. einer Klinikaufnahme vorbesprochen werden können.

Außerhalb der Regeldienstzeiten stehen die Dienstärztinnen und Dienstärzte der Klinik für Auskünfte gern zur Verfügung.

Bei Fragen zur Direkteinweisung in medizinische Rehabilitation Sucht gibt es weitere Informationen unter Telefonnummer: 0231 4503-2778.

 

Wie erfahre ich, dass meine Patientin / mein Patient tatsächlich in der Hans-Prinzhorn-Klinik aufgenommen wurde?

In der Hans-Prinzhorn-Klinik ist es üblich, dass Sie über einen Kurzbrief von der stationären Aufnahme Ihres eingewiesenen Patienten informiert werden.

Dies ermöglicht eine Rückkopplung, weil leider nicht alle Patienten, die sie einweisen, tatsächlich in die Klinik kommen.
Sie haben durch die Rückmeldung eine Information, auf welcher Station und durch welche verantwortlichen Ärzte und Therapeuten ihre Patientin / ihr Patient behandelt wird.

 

Wie werde ich nach der Entlassung informiert?

In der Regel bitten wir die Patienten schon vor einer anstehenden und geplanten Entlassung, Kontakt mit Ihnen als dem weiter- und nachbehandelnden Arzt aufzunehmen und sich möglichst schon einen Termin zu besorgen.

Am Entlasstag bekommt der Patient selber einen sogenannten Kurzbrief mit einigen wenigen, aber wichtigen Informationen zur Diagnose und Medikation direkt in die Hand.

Innerhalb weniger Wochen bekommen Sie den ausführlichen epikritischen Bericht, letzteres setzt aber immer voraus, dass uns der Patient entweder schon während des stationären Aufenthaltes das Einverständnis für die Übersendung gegeben hat oder Sie uns im Nachhinein eine entsprechende Einverständiserklärung brieflich oder per Fax zuleiten.

 

Werden an der Hans-Prinzhorn-Klinik Patienten auch 'offen' behandelt?

Natürlich und selbstverständlich. Weit über 90% der stationären Aufnahmen in der Hans-Prinzhorn-Klinik vollziehen sich auf der Rechtsgrundlage der Freiwilligkeit, eine kleine Zahl von Patienten befindet sich in klinischer Therapie auf der Grundlage des Gesetzes über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten oder auf betreuungsrechtlicher Grundlage.

 

Werden an der Hans-Prinzhorn-Klinik auch Wahlleistungspatienten (privat versicherte Patienten) behandelt?

Alle, auch die diagnosenspezifischen Stationen, verfügen über eine zumeist hinreichende Anzahl gut ausgestatteter Einzelzimmer mit allen Komfortelementen, die heutzutage zum Standard gehören.

Die abteilungsleitenden Chefärzte sind liquidationsberechtigt und bieten, falls es vom Patienten gewünscht wird, wahlärztliche Leistungen an.

Die Hans-Prinzhorn-Klinik verfügt nicht nur in Diagnostik und Therapie über sehr günstige und qualifizierte Angebote, sondern hat eine hervorragende Ausstattung und ein deutlich überdurchschnittliches Ambiente, so dass sich in einem sehr akzeptierenden therapeutischen Milieu die allermeisten Patienten sehr wohl fühlen.

 

So erreichen Sie uns

LWL-Klinik Hemer
Hans-Prinzhorn-Klinik
Frönsberger Straße 71
58675 Hemer
Tel.: 02372 861-0
Fax: 02372 861-100

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