Bilder gemalt von traumatisierten Kindern

Unter dem Titel "Ein Fenster zum Leben! - Bilder gemalt von traumatisierten Kindern" zeigt das Kinderhilfswerk terre des hommes in Kooperation mit der LWL-Klinik Hemer, Hans-Prinzhorn-Klinik vom 21.12.2016 bis zum 06.01.2017 eine Ausstellung über die Arbeit mit traumatisierten Kindern in der ganzen Welt. Der Eintritt ist kostenlos. Sie zeigt an Beispielen eindrücklich, wie Kunsttherapie verarbeitende Prozesse einleiten kann und gibt Einblick in die Traumahilfe in terre des hommes-Projekten.

Ein Fenster zum Leben!

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung
Ein Fenster zum Leben!
Bilder gemalt von traumatisierten Kindern

Vernissage
Mittwoch, 21.12.2016 um 15 Uhr
im Sozialzentrum der Klinik

 

Traumatisierte Kinder können sich aus der Spirale von Gewalt, Missbrauch, Ausbeutung oder Vertreibung nicht allein befreien. Um ihnen beim Bewältigen ihrer schrecklichen Erlebnisse und möglicher traumatischer Störungen zu helfen, brauchen sie geschützte Orte, psychosoziale Betreuung und Behandlungsangebote. Die Symptome einer sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung können Angstzustände, Schlafstörungen, Verlust der Sprechfähigkeit, Apathie und Aggression sein.

Weltweit fördert terre des hommes in über 30 Projekten die psychische Gesundheit von traumatisierten Kindern, zum Teil finanziert aus dem dafür eingerichteten Stiftungsfonds "Hilfe für traumatisierte Kinder".

In Deutschland unterstützt die Gemeinschaftsstiftung terre des hommes REFUGIO München, ein Zentrum für Folteropfer und Flüchtlinge. Viele Flüchtlingskinder leiden an posttraumatischen Belastungsstörungen. Sobald  diese Kinder in Deutschland zur Schule gehen, geraten sie häufig ins soziale Abseits: Sie zeigen vermehrt aggressives oder scheues Verhalten und ihre Leistungen liegen unter dem Durchschnitt. Die schlechten Leistungen erklären sich auch durch den Wechsel in eine andere Kultur und Sprache, aber vor allem durch die schrecklichen Erlebnisse von Krieg und Gewalt, die die Kinder ohne professionelle Hilfe nicht verarbeiten können.

Maltherapie und Spielangebote eignen sich als erster Zugang zu den verstörten Kindern. Sprachbarrieren lassen sich so zunächst überbrücken. Die gemalten Bilder der Kinder aus unseren Projekten zeigen, was sich in ihrem Inneren abspielt und sie belastet. Sie öffnen Türen für ein behutsames Gespräch über das Erlebte. Eine Auswahl von beeindruckenden Bildern aus unseren Projekten zeigen wir in dieser Ausstellung.

Die Ausstellung wird bis zum 06.01.2017 hängen.

Einen Flyer mit dem ausführlichen Programm und einer Anfahrtsbeschreibung können Sie sich » hier downloaden.

So erreichen Sie uns

LWL-Klinik Hemer
Hans-Prinzhorn-Klinik
Frönsberger Straße 71
58675 Hemer
Tel.: 02372 861-0
Fax: 02372 861-100

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