Ambulant Betreutes Wohnen unternimmt Wanderfreizeit mit Klientinnen und Klienten

Wanderung der Pilgergruppe

Seit fünf Jahren ist die Pilgergruppe des Ambulant Betreuten Wohnens nunmehr auf den Wald- und Wanderwegen über die Grenzen Westfalens hinaus unterwegs. Im August zog es die Gruppe – wie schon im Vorjahr - in das schöne Ederbergland am Rande des Rothaargebirges in Hessen, wo bei bestem Sommerwetter fünf volle Tage im Zeichen der Wanderlust standen.

Doch was bedeutet es eigentlich für Menschen mit einer chronisch psychischen oder Suchterkrankung, sich in die Fremde und auf Wanderschaft zu begeben?

Die Tagesetappen von 10-15 km und etlichen Höhenmetern stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor ungewohnte körperliche Herausforderungen, die den ein oder anderen an die Grenzen seiner Belastbarkeit führten. "Ein tolles Gefühl, zu erfahren wie viel der eigene Körper noch schaffen kann!" – ist eine Aussage, die einige Klientinnen und Klienten hierzu treffen können. Und am Ende des Tages konnte jeder Einzelne stolz auf das gezeigte Durchhaltevermögen sein.

Doch nicht nur die körperliche Anstrengung bei sommerlichen Temperaturen mit bis zu 30 °C kann eine Grenzerfahrung darstellen. Auch das Zusammenleben in einer so großen Gruppe über einen ungewohnt langen Zeitraum bedeutet für viele sich neuen, nicht immer bequemen Situationen zu stellen. Die unterschiedlichen Erkrankungen und Beeinträchtigungen stellen jeden Einzelnen vor persönliche Herausforderungen. So wird von der Gruppe Kommunikationsfähigkeit, ein konstruktiver Umgang mit sozialen Konflikten und gegenseitige Rücksichtnahme  gefordert. Das ist für viele nicht immer ganz einfach, doch die gemeinsame Sache - das Pilgern in der Natur – rückt schließlich alle zusammen und verschafft einzigartige und vielfältige Eindrücke.

Die Highlights für die Klientinnen und Klienten waren neben grandiosen Landschaften des  Ederberglands und Ruhepausen an einem abgelegenen See, in dem die Füße bei der Hitze etwas Abkühlung fanden, vor allem eins: das Beisammensitzen am Lagerfeuer unter Sternhimmel mit Gitarre und Gesang und ein Gemeinschaftsgefühl, das sich in diesen Tagen bei allen eingestellt hat.

 

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